Dienstag, 14. April 2015

Neues Spiel, neues Glück

Wir dürfen vorstellen:

Das Feld 2015!


Am vergangenen Wochenende ist der Feld-Versuch in die zweite Runde gegangen. 

Was ist anders in diesem Jahr? 

Es sind 80qm statt 40qm zu bestellen. Wir wissen, dass man die Saat nicht einfach einbuddeln kann, sondern erst mal schön den Acker umgraben muss, und wir wissen, dass man besser immer ein feines Picknick mit auf das Feld nimmt, weil Feldarbeit sehr, sehr hungrig macht.

Wir sind in diesem Jahr doch auch schon ziemlich sicher, dass aus den ersten zarten Setzlingen einmal prächtige Pflanzen werden. Nur wird mit Hund Emma noch ein Gespräch über die Umverteilung von Setzlingen zu führen sein. Ihre und unsere Vorstellungen über die Verteilung der Feld-Früchte sind noch etwas konträr.


Also auf geht´s kommt mit uns aufs Feld und begleitet uns durch den Feld-Versuch 2015.

Erste Aufgabenstellung: Feld umgraben.

Problemstellung: Wie lange braucht man, um 80 qm umzugraben.

Hypothese: Ach das machen wir mal eben.

Beantwortung der Hypothese: Von wegen mal eben so.

Ergebnis: 6 Stunden und zwei schmerzende Rücken.


 
Nach der sorgfältigen Vorbereitung der Ackerkrume bezogen die ersten Probanten das Feld:

Mais - Setzlinge, selbst gezogen -
Kohlrabi - Setzlinge gekauft -
Pastinaken - Direktsaat -. 

Schauen wir mal was das wird. 


Hund Emma wacht auf jeden Fall auch in diesem Jahr über ihr Feld. Den Feldmäusen daher zur Warnung: Macht Euch besser aus dem Staub!


Gegen staubige Kehlen gabt es nach der Feld-Arbeit einen guten Kaffee und ein Stück vom Hefezopf. 

Wo kam der wohl her? 

Richtig aus der Feldküche. Hier also,
Hefezopf
für 
Feld-Damen-und-Herren 




Was man braucht: 
 
1 Ei, 
500 g Weizenmehl Typ 405, 
1 Hefewürfel, 
60 g Butter, 
100 g Zucker, 
125 ml Sahne,
125 ml Milch, 
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote 

Für die Deko

1 Ei 
3 EL Wasser 
Mandelblättchen 

Wie man es macht:

Milch und Sahne mischen, die Hefe darin auflösen und die Mischung beiseitestellen.

Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und dem Ei  mischen, die aufgelöste Hefe mit der Milch und der Sahne und die in kleine Stücken geschnittene Butter dazugeben und alles gut verkneten. Das dauert mindestens 10 Minuten. Der Teig soll geschmeidig, aber nicht klebrig sein.

Gebt nicht gleich die ganze Flüssigkeit hinzu, sondern erst ungefähr 2/3 und dann vorsichtig den Rest, der Teig darf nicht zu weich werden, sonst lässt er sich nicht zum Zopf flechten.  

Den Teig 1 Stunde gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.

Noch einmal durchkneten, in drei gleiche Teile teilen, die Teigportionen je zu einem Strang formen und zu einem Zopf flechten. Dabei solltet ihr am oberen und unteren Ende die Stränge schön mit einander verbinden.

Weitere 30 - 45 Minuten gehen lassen. 
 


Ofen auf 180°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Wasser mit dem Ei vermischen. Den Zopf damit bestreichen, Mandelblättchen auflegen.

Für ca. 35 - 40 Minuten im Ofen goldgelb backen.

Ihr solltet ein feuerfestes Gefäß  mit  Wasser ganz unten in den Ofen stellen. Durch den Dampf wird der Zopf super zart und saftig. 

Leider gibt es kein Bild vom Endprodukt. Alle Bilder waren vollständig unscharf. Lasst Euch also überraschen wie der fertige Zopf aussieht. Schmecken wird er wundervoll.

Auf einen erfolgreichen Feld-Versuch 2015!!

 





Kommentare:

  1. Wow, da habt ihr euch ganz schön ins Zeug gelegt, Hut ab! Ich bin schon gespannt, wann ihr den ersten Mais und die ersten Pastinaken ernten könnt.

    Liebe Grüße,
    Alex

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    1. Hallo Alexandra, wir sind auch schon gespannt. Gestern haben wir Zwiebeln gesetzt und die dicken Bohnen gesät. Dir ein schönes Wochenende.

      Liebe Grüße

      Kerstin

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  2. Da bin ich sehr gerne dabei, bei eurem Feldversuch 2015.
    Bin schon sehr gespannt!

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Hallo Sabine, ich bin nach dem Aussäen immer so neugierig, dass ich nach ein paar Tagen gern mal unter die Erde schauen möchte, ob sich schon was tut :-).

      Ein schönes Wochenende!

      Liebe Grüße

      Kerstin

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