Freitag, 20. Juni 2014

Mehr Meer!


Gestern habe ich in einer kleinen Brasserie in Grimaud einen Nizzasalat gegessen und was sehe ich auf meinem Teller? Zuckerschoten! Da überkam mich fast ein bisschen Wehmut, denn die Zuckerschoten waren das letzte was auf dem Feld reif war und ich konnte nur noch drei ernten und essen. 





Was wird aus dem Rest geworden sein?

Aber es sind Ferien und da ist für Wehmut nicht viel Raum! Hier ein kurzer Bericht und ein paar Fotos vom Dienstag gegangener Woche mit meinem derzeit liebsten Sommerdrink.

Wir hatten uns vormittags auf den Weg nach St. Tropez gemacht, weil dort Dienstags Markt ist. Dabei hatten wir völlig vergessen, wie voll die Straßen Richtung St. Tropez vormittags fast immer sind und so haben wir lange Zeit im Stau verbracht. Den Markt haben wir deshalb erst sehr spät erreicht, sind dann aber entschädigt worden. Denn neben Gemüse  - hier etwas „Spezialgemüse“ - 




gibt es hier vor allem hübsche Stände mit Kunsthandwerk und anderen Kleinigkeiten: 





Ganz Mutige können sich hier sogar eine völlig neue Frisur kaufen!





Aber auch einen Stand mit den tollen Produkten der Firma Popol haben wir entdeckt und gleichen einen Aprikosen-Essig mitgenommen.    




Es war in der vergangenen Woche sehr heiß und so gab es nach dem Besuch auf dem Markt eigentlich kaum eine andere Möglichkeit, als (wieder einmal) an den Strand zu fahren. Hurra!

Strandbesuche sind ja vor allem deshalb so entspannend, weil man am Strand eigentlich nichts tun kann. Zum Lesen ist es objektiv zu hell, Handarbeiten werden nur sandig und so bleibt eigentlich nur noch herumliegen und sich umzuschauen. Wenn man normalerweise viel arbeitet und im Urlaub dann noch etwas „nachläuft“ ist das schon eine ganz schöne Aufgabe! Gott sei Dank bietet der Stand in Südfrankreich dem Auge viel. Wir waren diesmal nach Pampelonne gefahren, das ist der Strand, dem der gleiche Ruf vorauseilt wie der gesamten schönen Insel Sylt, nämlich, dass er der Strand der „Reichen und Schönen“ sei. Klar, sonst wären wir ja nicht hier! Der Strand besticht durch feinen Sand (in diesem Jahr allerdings zu Hund Emmas großer Freude auch durch ziemlich viele Algen).





Und auf dem Wasser ist sehr viel los! Es ist ein bißchen wie in Falkenstein, wo man ja auch stundenlang Schiffe beobachten kann, nur dass die Schiffe hier eher Boote oder, naja, um korrekt zu sein, eher Yachten sind.  





Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, was eigentlich an Yachten interessant sein könnte. Aber der Punkt ist natürlich dass man mit ihnen in eine hübsche Bucht fahren, dort schwimmen gehen und sich anschließend auf dem Sonnendeck sonnen kann. Kein Streit um Liegen, kein Sand, alles wunderbar, allerdings offen gesagt auch ein ganz schöner Aufriss für ein bisschen Sonnenbaden. Toll natürlich für uns, die wir das Treiben auf dem Wasser vom Strand aus beobachten. Wer denkt, dass es in Ottensen mit Parkplätzen etwas knapp sei, sollte sich einmal die Bucht von Pompelonne an einem schönen Sommertag anschauen!




Aber nicht nur Boote sind unterwegs, nein, manchmal kommt sogar ein Hubschrauber - und ich spreche nicht von Rettungseinsätzen.






In dem relativ ruhigen Wasser planschen alle, denen es am Strand grad zu heiß geworden ist und betrachten dabei die Yachten, die Hubschrauber, die Fische und den Strand. 






Der konkurrenzlose Star aber ist das glitzernde Meer.





Vom Strand aus schaut auch Hund Emma mal hierhin…




mal dorthin 






und passt vor allem auf, dass sich kein anderer Hund ihrem schattigen Plätzchen auf zehn Meter nähert. 

Andere Hunde jagen dagegen sogar Fische!




In der Ferne über den Bergen dräut die eine oder andere Gewitterwolke, aber das geht uns nichts an!





Und wenn man nach einem langen Tag in der heißen Sonne nachhause kommt, ist es schön, wenn im Kühlschrank ein vorbereitetes kaltes Getränk steht. Hier mein Lieblingsgetränk für wirklich heiße Sommertage:




Zitronen-Ingwer-Drink

Was man braucht

1 große Flasche stilles Mineralwasser
1 Zitrone
etwas Ingwer

Wie man es macht

Von der Flasche Mineralwasser ein Glas abnehmen (und sofort trinken).


Die Zitrone auspressen, den Ingwer so fein reiben oder häckseln, wie es geht. 

Zitronensaft und Ingwer in die Flasche Wasser geben. In den Kühlschrank stellen, gut durchkühlen lassen und auf Eis genießen. 







Doris













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